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Profil der Grundschule

1. Unsere Schulentwicklungsetappen

Ausgehend von einem 1 ½ -tägigen Pädagogischen Tag im Oktober 2001 und seiner Fortsetzung im Oktober 2002 zeichnete sich ein kontinuierlicher Schulentwicklungsprozess ab mit dem Ziel der Neuorientierung  der Unterrichtsarbeit:

  • Ausweitung des projektbezogenen Unterrichts
  • Klassenübergreifende Projekte
  • Kriterien für Leistungsmessung im Projektunterricht
  • Vereinheitlichung der Notengebung
  • Förderung des selbstorganisierten Lernens auch durch Lernwerkstätten
  • Förderung der Lesekompetenz durch Lesepatenschaften, Schulbücherei, Lesewettbewerb, Lesetrainer/innen
  • Förderung der musisch-kulturellen Bildung durch Theater-, Museums-Ausstellungsbesuche
  • Klassenpatenschaften
  • Offene Klassentüren

Die Kolleg/innen der Grundschule haben seit dem Schuljahr 2002/03 den Prozess des Projektlernens über den Ausbau von Lernwerkstätten  (Lernwerkstätten) kontinuierlich fortgesetzt. Für diese Lernwerkstätten wurden Themen fächerübergreifend so aufgearbeitet, dass sich die Schüler selbstständig und eigenverantwortlich damit auseinander setzen können. Dabei können die Schüler in der Regel selbst wählen, ob sie eine Aufgabe alleine oder mit einem Partner erledigen wollen. Lediglich bei Aufgaben, bei denen Partner- oder Gruppenarbeit erforderlich oder sinnvoll ist, sind feste Angaben zur Sozialform gemacht. Um störungsfrei zu arbeiten sind folgende Regeln erforderlich:

  • Wir arbeiten so, dass wir niemanden stören.
  • Wir beenden eine angefangene Arbeit.
  • Wir räumen das Material auf.
  • Probleme versuchen wir, mit einem Partner zu lösen.

Inzwischen liegen umfangreiche Materialsammlungen zu folgenden Themen vor: 

  • Klasse 1: Winter, Frühling
  • Klasse 2: Herbst, Luft, Jahr, Uhr, Sinne
  • Klasse 3: Getreide, Wetter, Z-Stadt (die Stadt, in der wir wohnen)
  • Klasse 4: Feuer, Wasser, Kreis XXX

Sie werden ständig ergänzt und überarbeitet. Interessant ist , dass sich eine lebendige Unterrichtskultur auf den Fluren des Schulhauses eingebürgert hat, die störungsfrei verläuft und viele Anregungen bietet.

Im Schuljahr 2003/04  wurden erstmals über klassenübergreifende Projektangebote (Ateliers) neue Elemente für den neuen Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur erprobt und Erfahrungen hinsichtlich der Bewertungsmöglichkeiten gesammelt.

Ateliers sind Wahlangebote für Schülerinnen und Schüler aus dem Fächerverbund Mensch Natur Kultur mit den Schwerpunkten naturwissenschaftliche Phänomene und Experimente, Bildhafte Kunst und Musik.

Die Ateliers sind in Tertialen angelegt und schließen mit einem Zertifikat und einer Präsentation ab.

Im Schuljahr 2004/05 wurde das Konzept leicht abgewandelt, indem die Klassenstufen 1 und 2 sowie 3 und 4 zusammengelegt wurden. Das Atelierangebot ist Bestandteil des Schulcurriculums.

Ein weiterer Schwerpunkt unseres Schulcurriculums liegt in der Förderung der Lesekompetenz  (Lesekompetenz) unserer Schüler/innen. Wesentliche Elemente sind:

  • Ausbau der Klassenbüchereien
  • Kontinuierliche Buchpräsentationen im Unterricht
  • Einbindung unserer Schulbücherei – auch als Leseraum für Lesepaten
  • Einsatz von Lesepaten in allen Klassen
  • Autorenlesungen
  • Jährlicher schulinterner Lesewettbewerb in der Woche des Lesens
  • Neu seit Dez. 2005 : Gezielte Leseförderung als Individualhilfe durch ehrenamtliche Lesetrainer/innen mit einem ausgearbeiteten Förderkonzept.

Übergreifendes Projekt im Schuljahr 2002/03 war die intensive Arbeit mit Schülern und Eltern mit dem Ziel einer gemeinsam erarbeiteten pädagogische Hausordnung. Dahinter steckt ein pädagogisches Programm der Schule: Wie müssen wir miteinander umgehen, so dass sich alle wohlfühlen können und ungestört lernen können?  ( Pädagogische Schulordnung)

2. Förderung der musisch – kulturellen Bildung

Sie hat in unserer Unterrichtsarbeit einen sehr hohen Stellenwert, weil viele unserer Schüler heute aufgrund ihrer Sozialisation sonst kaum mit ihr in Berührung kämen:

  • Theaterbesuche
  • Besuch von geführten Kunstausstellungen (Kunsthalle, Kunstausstellungen , z.B. Picasso 2004 ...)

3. Zusammenarbeit mit Fachleuten

Medienkompetenz

Schon seit etlichen Jahren stehen in verschiedenen Klassenzimmern ab Klasse 2 zwei oder mehr PCs. Sie werden von unseren Schülern wie selbstverständlich angenommen. Neue und ansprechende Lernsoftware bietet andere Zugangsformen zum Wissenserwerb und Übungsmöglichkeiten. Das wird durch das schuleigene Netz noch deutlich verbessert werden können. 

Das Kollegium  der Grundschule beschäftigt sich im Schuljahr 2001/02 sehr intensiv mit dem Thema AD(H)S.
Wichtig sind die rechtzeitige Diagnose, die Elternarbeit und die Einbindung von Therapeuten.